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heiontec bei "Höhle der Löwen": Deal mit Ralf Dümmel für Infrarot-Heizpaneele

Österreichisches Startup heion sichert sich 500.000 Euro Investment von Ralf Dümmel. Infrarot-Heiztechnik mit Stein-Kern überzeugt in Staffel 11 der VOX-Gründershow.

HMHaber Merkezi
· 2 dk147 okunma
heiontec bei "Höhle der Löwen": Deal mit Ralf Dümmel für Infrarot-Heizpaneele
heiontec bei "Höhle der Löwen": Deal mit Ralf Dümmel für Infrarot-Heizpaneele

Das österreichische Technologie-Startup heiontec (Markenname: heion) hat in der elften Staffel von "Die Höhle der Löwen" (VOX) einen Investitionsdeal abgeschlossen. Die Gründer Alexander und Thomas Pinter überzeugten Löwen-Investor Ralf Dümmel von ihrer Infrarot-Heizung mit patentiertem Speicherkern aus Naturstein.

Produkt: Infrarotheizung mit Wärmespeicher

Das Kernprodukt von heiontec sind elektrische Infrarot-Heizpaneele, die sich durch einen integrierten Naturstein-Speicherkern von herkömmlichen Direktheizungen unterscheiden. Während klassische Infrarotpaneele die Wärme sofort an den Raum abgeben, speichert der Stein-Kern die Energie und gibt sie zeitverzögert und gleichmäßig ab. Laut Unternehmensangaben soll dies für ein angenehmeres Raumklima und eine effizientere Nutzung von Stromtarifen (z. B. PV-Überschuss oder Nachttarife) sorgen. Die Montage erfolgt wand- oder deckenbündig, das Design ist bewusst minimalistisch gehalten.

Der Pitch und die Verhandlung

In der Ausstrahlung (Staffel 11, Folge 6, Erstsendung Oktober 2023) traten die Brüder Pinter mit einer Forderung von 500.000 Euro für 10 Prozent Unternehmensanteile auf. Dies bewertete das Unternehmen mit 5 Millionen Euro. Die Löwen zeigten sich beeindruckt von der Technologie und den bereits erzielten Umsätzen im siebenstelligen Bereich, kritisierten jedoch die hohe Bewertung und die Skalierbarkeit der Produktion in Österreich.

Nach Verhandlungen einigte man sich auf 500.000 Euro für 20 Prozent (Post-Money-Bewertung 2,5 Millionen Euro). Ralf Dümmel setzte sich gegen Mitbieter wie Carsten Maschmeyer und Nils Glagau durch. Ausschlaggebend war laut Sendung Dümmels Vertriebsnetzwerk (DS Produkte) und seine Erfahrung mit Skalierung von Hardware-Produkten im Massenmarkt.

Status nach der Show: Skalierung und Internationalisierung

Nach dem Handschlag-Deal vor laufender Kamera begann die Due-Diligence-Phase. In nachgelagerten Interviews bestätigten beide Seiten den Abschluss der Verträge. Das Investment fließt primär in den Aufbau automatisierter Fertigungsstraßen am Standort in der Steiermark (Österreich) sowie in den Markteintritt in Deutschland über Dümmels Vertriebskanäle (Einzelhandel, TV-Shopping, Online-Marktplätze). Ziel ist es, die Produktionskapazität von derzeit wenigen tausend Geräten pro Jahr auf eine industrielle Stückzahl zu heben und die Stückkosten signifikant zu senken.

Das Unternehmen positioniert sich dabei im wachsenden Markt der dezentralen, strombasierten Wärmelösungen als Alternative zu Wärmepumpen oder Gasthermen, besonders für Sanierungsobjekte, Zubauten oder als Ergänzung zu Photovoltaik-Anlagen.

HM
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HaberGo Editor ve Muhabır ekibi